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Für Linn öffnet sich eine neue Welt

Vor fünf Jahren sah die Zukunftsvision von Esther und Tim noch ganz anders aus. Als Linns Ultraschalluntersuchung in der 22. Woche anstand, zeigte sich, dass mit ihr etwas nicht stimmte. „Nach einer ungewissen Schwangerschaft stellte sich kurz nach der Geburt heraus, dass Linn schwer mehrfach behindert war. Linn, die jetzt 4 Jahre alt ist, ist das einzige Kind auf der Welt, das diese besondere Kombination von Syndromen hat. Es ist daher nicht bekannt, wie die Aussichten für Linn aussehen. Sie hat erhebliche Wachstums- und Entwicklungsverzögerungen, ist taub und sehbehindert und muss 24 Stunden am Tag über eine Sonde ernährt werden“, sagt Esther.

Wir wollten unbedingt mit der Familie unterwegs sein

„Wir haben uns mit Huka in Verbindung gesetzt, weil wir auf der Suche nach einem Rollstuhlfahrrad waren und wollten als Familie ausgehen. Früher waren wir mit Sten, Linns Bruder, auf unseren Fahrrädern unterwegs und mussten Linn mitnehmen, weil das Radfahren mit ihr auf einem normalen Fahrrad nicht möglich war. Das wollten wir ändern. Da Linn keinen Hinweis hat, wurden unsere Anträge für ein Rollstuhlfahrrad immer wieder abgelehnt. Was für eine Enttäuschung war das! Huka hörte von dieser Geschichte und schenkte uns daraufhin das Rollstuhlfahrrad Duet. Fantastisch, dass sie das für uns getan haben! Dafür sind wir Huka sehr dankbar. Damit hat sich für Linn eine neue Welt aufgetan“.

Sie hatte ein Lächeln von Ohr zu Ohr

„Da Linn einen speziellen Rollstuhlsitz hat, der an ihren Körper angepasst ist, sorgte Huka dafür, dass er an das elektrische Rollstuhlfahrrad montiert wurde. Ein normaler Rollstuhlfahrersitz war für Linn nicht möglich. Die Lieferung des Rollstuhlfahrrads erfolgte schnell. Nachdem das Fahrrad geliefert worden war, fuhren wir sofort am selben Tag los. Die Familie kam zu Besuch und die Nachbarn kamen heraus. Alle waren neugierig und gespannt, wie es Linn gefallen würde. Sobald wir Linn auf das Fahrrad setzten und die ersten Meter zurücklegten, war sie überglücklich. Sie lächelte von Ohr zu Ohr und war sofort entspannt. Sie streckte ihre Zunge heraus, um den Wind des Radfahrens zu spüren. Das hatte sie noch nie gefühlt. So rührend. Sie war so beeindruckt von allem, was sie auf der Strecke sah, dass sie irgendwann auf dem Fahrrad einschlief.

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Bei schönem Wetter eine Terrasse nutzen

„Wir sind an diesem Tag direkt zum Jahrmarkt in unserer Nähe gegangen. Alle schauten sich um, als wir auf dem Rummelplatz anhielten. Man konnte sehen, wie sie überlegten, ob sie das Mädchen über den Jahrmarkt heben sollten, aber das kam nicht in Frage. So konnten Sie sehen, wie überrascht alle waren, als wir das Rollstuhlteil vom Fahrrad abkoppelten und damit auf die Messe gingen. Und die Leute schauen immer noch überrascht, wenn wir mit dem Fahrrad unterwegs sind. Wir bekommen regelmäßig den Kommentar ‚Wie schön, dass es so etwas gibt‘. Das Schöne daran ist, dass das Rollstuhlfahrrad eine Tretunterstützung hat und wir überall problemlos fahren können. Es ist so schön, wieder mit der Familie ausgehen zu können, ohne das Auto nehmen zu müssen, und bei schönem Wetter unterwegs ein Eis zu essen oder in ein Straßencafé zu gehen.

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